4Rotor Suzuki Re5 - Wagerswil

Suzuki Re5 - Wagerswil

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Suzuki Re5

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Wie ich zu meinem Töff kam:

Am 6. April bis 7 April 2002 war unser Club ( www.rx-7club.ch ) beim Oldtimer – und Teilemarkt in Freiburg vertreten in der Clubshow. Da stand sie meine Re5 in Blau. Bei einem Händler. Gleich daneben eine wunderschöne in Rot mit 2500km auf dem Zähler. Meine hatte damals ca. 36oookm.
Ich habe sie dann für 4000Sfr erworben. Der zustand war prächtig und gepflegt und Meinens erachten auch weitgehend im Originalzustand. Ich hatte damals noch keine Ahnung!
Der Händler hat sie mir auf der folgenden Woche nach Hause geliefert. Die Rote Re5 hat dann ein weiteres Mitglied unseres Clubs unter den Nagel gerissen. Sie sind jetzt beide in den besten Händen.

Die ersten Ausfahrten:

Ich musste mich schon noch gedulden bis ich das erste Mal auf die Strasse wagen konnte.
Das Strassesverkehrsamt wollte zuerst noch die Prüfung machen. Da sie länger als 10 Jahre nicht mehr eingelöst war konnte ich sie nicht direkt einlösen. Warten bis am 19. April?
Na ja nicht ganz. Man muss doch vorerst schauen das alles in Ordnung ist, da gehört gezwungenermassen eine Probefahrt dazu. Meine Töffnummer drauf und los.
Verbotenerweise! Es ging alles gut und ich konnte den Töff mit Wechselnummer
zur meiner Honda 550CBX FII am 19.4.02 einlösen.
Die ersten kleinen Ausfahrten verliefen ohne Probleme. Doch plötzlich ging nichts mehr.
Ein Arbeitskollege musste mich mit dem Anhänger holen kommen. Zu Hause lief sie wieder!
Irgendwie immer wenn sie warm war ging nichts mehr. Ich merkte schon dass der Zündfunken nicht voll da war und dass da an der Zündung schon heftig gebastelt wurde.
Der Oldtimermarkt in Herisau mit dem Moto 100 Jahre Wankel lud zur ersten Präsentation meiner Wankelsusi. Der Ro80 Club Schweiz vertrat dort offiziell die Wankelzunft. Der Mazda Rotary Club Schweiz war bei beim Konvoi durch Herisau mit dabei. Der Tag war sehr heiss.  Na ja, wie es dann so kam, so richtig spielte die Re5 nicht mit. Auf dem Rathausplatz ging sie aus und kam nicht wieder. Mit improvisieren fand ich heraus das es die Zündspule in den Zündspulenhimmel geschafft hat. So nun ? Der Töff  muss Heim? Nur wie? Ein Abschleppdienst kostet ein vermögen. Wir sind doch an einem Oldtimermarkt. Juhu da finden wir doch sicher was günstiges. Na denkste: Es ist Samstag und da haben die Motorradhändler offen. Ca. 3 haben wir abgeklappert. Nichts. Auf dem Rückweg kam mir dann die geniale Idee. Mein SA war doch auch da. Er wurde von Peter Willi gefahren. Das Auto hat doch Zwei Zündspulen.
Die eine schnell raus und bei der Susi unter den Tank geklemmt. Mit dem ersten Start lief sie wieder. Ich schaffte den Weg nach Hause. Sie lief aber nicht besonders gut. Hohe Drehzahlen gingen nicht. Der grund ist mit Sicherheit das zu grosse Kontaktfeuer an dem Unterbrecher. Da der Zündspulenwiderstand vom Rx7 SA mit 1.2 Ohm zu klein ist für eine Normale Unterbrecherzündung. Bald merkte ich dass an der Zündung nicht einmal mehr die Unterbrecherkontakte Originalstatus sind. Die ganze Zündung musste Erneuert werden. Man kaufe eine Hochleistungszündspule bei Mercedes Benz mit der E. nr. A0001586103 für ca. 160.-sFr. Ein Zündmodul vom SA das an Lager war bei mir und schliesse das ganze zusammen. Da die Zündspule aber ein kleinerer Widerstand hat als die des Rx7 SA galt es den Primärwiderstand mit Vorschaltwiderständen zu bereinigen. Die kommen ebenfalls von der Firma MB und haben die E. Nr. A001581945. Zuerst mit dem Unterbrecher Kontaktgesteuert und einer kleinen selbstgebauten Elektronik funzte es Prima. Da der Unterbrecher ein Massesignal liefert und die Zündendstufe aber ein Plussignal brauchte, habe ich eine Transistorschaltung gemacht.  So machte ich einige Kilometer. Im Frühling bei den ersten Ausfahrten im 2003 bemerkte ich ein Stottern
im mittleren Drehzahlbereich. Zündaussetzer!.
Nur mit der Feuchtigkeit und dem zunehmenden Schmutz funktionierte die nicht mehr so richtig. Jetzt musste ein Induktivgeber her. Das anzuschliessen geht ohne Probleme. Nur muss man einen Rotor aus Eisen Konstruieren der den Zündzeitpunkt angibt. Bei der Konstruktion ist zu achten das die Zündverstellung immer noch funktioniert. Dazu den Zündverteiler ausbauen und Zerlegen. Die Nocken für die Unterbrecher auf ein bestimmtes Mass abdrehen das man ein Rohr darüber setzen kann. Der Rotor braucht drei Einzelteile. Ein Stück Rohr mit dem Innendurchmesser des Außen Durchmessers der abgedrehten Welle des Zündverteilers. Es sollte nicht zu dickwandig sein. Als weiteres nahm ich eine Splintensicherung die ich als „U“ ausbildete (Er muss alle 180grad ein Zündimpuls auslösen). Die wurde dann auf das Rohr aufgeschweisst. Als Drittes eine kleine Schraube zur Sicherung des Rotors auf der Welle. Das ganze natürlich am Richtigen Ort. Es funktioniert einwandfrei. Die einzige Störung die auftritt  ist die, das die Kerze, wenn man denn Motor nicht immer ein wenig fordert, verkokt. Guter Rat: Immer eine Ersatzkerze mit haben bei einer ausfahrt. Ich fahre die Kerze NGK A9EFP.
Nun fahre ich schon lange rum. Mittlerweile habe ich so ca. 15000km gemacht. Das einzige was ist das sie ab und an eine Zündkerze frist und das ich auf nächste Saison eine neue Antriebskette benötige. Vor ein paar Jahren ist mir ja auch noch das Kupplungsseil gerissen. Das habe ich dann beim Suzukihändler um die Ecke neu bestellt. Ein wenig zu lang aber sie passte. Man bekommt noch teile beim Händler aber nur noch sehr beschränkt. So allgemeinteile die es vielleicht bei anderen Suzukis auch gegeben hat.


Mein Suzuki Re5


Erst in Verkehrssetzung : 01.04.76

Farbe : Blau

Cassis Nr. : Re5 116 83

Motornummer : Re5- 11384

Typ : M


Motor
Typ: NSU Wankel Kreiskolbenmotor
Kammervolumen: 497ccm (Versteuerbar 994ccm, in der Schweiz)
Verdichtung: 8.6
Motorleistung: 62 PS SAE bei 6500 /min
Drehmoment: 76Nm bei 3500 /min
Vergaser: Mikuni 18-32 HHD
Luftfilter: nasser Polyuretan Filter
Anlasser System: Elektrisch oder Kickstarter

Kraftübertragung
Kupplung: nasse Mehrscheiben-Kupplung
Getriebe: 5 Gang zwangsynchronisiert
Antriebskette:  630 Glieder

Grösse und Gewicht
Gesamtlänge: 2220mm
Gesamtbreite: 870mm
Gesamthöhe: 1170mm
Radstand: 1500mm
Bodenfreiheit: 170mm
Leergewicht:  260kg
Gesamtgewicht: 415kg

Fahrgestell
Vorderradaufhängung: Teleskopgabel mit hydraulischem Dämpfer
Hinterradaufhängung: Schwungarm mit hyd. Dämpfern 5 Fach verstellbar
Vorderradbremsen: Hyd. Doppelscheibenbremse mit Handbedienung rechts
Hinterradbremsen: Innenbackenbremse, Fussbedient rechts
Vorderreifen: 100/90-19
Hinterreifen: 120/90-18

Füllmengen
Kraftstofftank:  17 Liter
Motoröl: 2.2 Liter
Frischöltank: 1.7 Liter
Getriebeöl: 1.6 Liter


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